Bereits im März dieses Jahres hat unser Geschäftsführer Steffen Wendel in seinem Vortrag zum Thema Digitalisierung auf die Risiken und die Chancen hingewiesen.

Seinem Vortrag zugrunde lagen aktuelle Daten einer Bitkom-Studie, die im Internet veröffentlicht wurde. Demnach war ein großer Teil der befragten Unternehmer unsicher, wie sie mit dem Internet als Marketinginstrument und damit als Kundenbringer umgehen soll. Die Digitalisierung war in einigen Branchen extrem unterrepräsentiert, insbesondere lokale Unternehmen sind nach wie vor der Meinung, dass eine Werbeanzeige in der Zeitung oder im Radio effektiver wäre, als sich um eine eigene Webseite und die nötigen Marketingtools rund um das Internet zu bemühen.

Erfahrungsgemäß ist die Branche der Hotellerie und Gastronomie an dieser Stelle deutlich erwachsener. Bereits im Jahr 1999 haben wir unsere ersten Kunden aus dem Hotelgewerbe gewonnen, die sich nicht nur von den Mitbewerbern abheben wollten, sondern bereits damals das Potential des Internet erkannt haben.

Als 2008 der Social Media Dienst Facebook startete und bereits im Jahr 2010 massiv an Nutzern und Bekanntheit gewonnen hatte, veränderte sich bei vielen Hoteliers auch der Fokus im Marketing. Es wurde immer klarer, dass das Internet die Möglichkeit bieten würde, die Zielgruppe exakt anzusprechen und so Streuverluste zu vermeiden. Was sich jedoch mit den Jahren immer wieder veränderte, war das Medium, in dem sich die Zielgruppe verstärkt aufhalten würde.

Die heute 18 oder 19-Jährigen bewegen sich bereits nicht mehr so sehr in Facebook. Stattdessen sind Dienste wie Pinterest und Instagram äußerst beliebt bei dieser sehr jungen Zielgruppe. Im Gegenzug steigt der Anteil der älteren Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook immer weiter. Legen Sie als Hotelier also verstärkt Wert auf die Zielgruppe 30-40+, so werden Sie nach wie vor in Facebook fündig.

Junge Hostels und Jugendherbergen werden sich jedoch dem Trend anpassen müssen und in Instagram aktiv auf Kundensuche gehen dürfen. Ein Vorteil liegt dabei auf der Hand: Wer bereits über ein Facebook-Konto verfügt, kann nahtlos auch in Instagram posten und Werbeanzeigen veröffentlichen. Andere Dienste wie Snapchat oder Pinterest sind davon jedoch ausgenommen und benötigen ein eigenes Konto sowie neue Strategien, um die Zielgruppe zu aktivieren.

So gilt in der Branche des Internetmarketing bereits seit mehr als 20 Jahren, dass es vor allem der Mut zur Veränderung ist, der den Sieger vom Verlierer unterscheidet. Konzepte sind so individuell wie die Unternehmen, die Kunden gewinnen wollen. Bleiben Sie sich selbst treu, aber folgen Sie der Zielgruppe, wohin auch immer sie ziehen mag.

 

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