Regel Nummer 4: „Achte auf einen schnellen Seitenaufbau, um potentielle Kunden nicht mit Ladezeiten zu verlieren.“
Ein schneller Seitenaufbau kann im Internet kostenfrei überprüft werden. So gibt es zum Beispiel ein Ladezeitentool unter http://www.seo-ranking-tools.de/ladezeit-check.html, das genau identifiziert, wie groß eine Webseite ist und wie lange sie entsprechend mit DSL Geschwindigkeit geladen werden muss.
Man kann sogar beim Test messen, wie lange die Kunden mit einem ISDN- oder Modemanschluss warten müssen!

Ja, wir leben in Deutschland in einer Zeit des High Speed Internets, aber da sich die junge Generation immer mehr auf das Smartphone verlagert, müssen die Geschwindigkeiten im Mobilen Internet zusätzlich beachtet werden.

Aber das Tool misst nicht nur die Ladezeit. Es wird auch aufgelistet, welche „bösen Buben“ sich in Ihrer Webseite verstecken.
Mario: Große Bilder, Scripte etc.

Wenn Du mit deinem Programmierer oder Designer sprichst, wird er Dir sicherlich helfen können. Gerade Bilder können verkleinert werden, ohne schlechter auszusehen. Und sie sind meistens für die größten Ladezeiten verantwortlich.
Es kann aber auch an einem schlechten Server liegen, zum Beispiel von Strato, oder 1&1 oder einem anderen Anbieter, der auf „Private Webseiten“ spezialisiert ist.
Das kann das Tool nicht messen, aber dafür gibt es andere Tools – zum Beispiel den IBP, auf den ich später nochmal zu sprechen komme.

Wenn die Größen der Dateien in Ordnung sind, solltest du zusätzlich den W3C Validator einsetzen um herauszufinden ob es Programmierfehler gibt.

Nicht immer ist daran der Programmierer schuld, aber es geht auch gar nicht um Schuldzuweisungen. Es geht darum, dass die Webseite für alle Besucher, egal ob Windows oder Apple, egal ob Tablet oder Desktop-PC, immer gleich aussehen und funktionieren muss.

Wenn es Fehler in der Webseite gibt, kann sich die Ladezeit verlängern und es kann auch passieren, dass der Besucher nur einen Teil der Inhalte auf Deiner Webseite überhaupt zu sehen bekommt!
Ich habe als Beispiel die bekannte Webseite www.bild.de durchlaufen lassen. Selbst so eine professionelle Webseite hat 7 Fehler und 16 Warnungen. Optimierungspotential gibt es also immer.

Und bedenke: Eine fehlerfreie Webseite bekommt auch Pluspunkte bei Google, wenn du unter einem bestimmten Suchbegriff besser zu finden sein willst. Doch auch dazu – später mehr.

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